Vitaminreiche Fruchtbombe und attraktiver Frühblüher

Eigene Aprikosen (Prunus armeniaca) sind köstlich, saftig und ausgesprochen aromatisch. Vom Baum in den Mund gegessen, schmecken sie besser als alles, was es im Geschäft zu kaufen gibt. Anders als man denken möchte, sind Aprikosen keine empfindlichen Mimosen. Moderne Sorten sind für kühleres Klima optimiert und absolut verlässlich. Sie können als Obstbaum mit einer Wuchshöhe von bis 6 m., Strauch oder Pyramidenbaum gehalten werden. Es gibt auch Zwerg-Sorten für den Topf auf der Terrasse. Im Garten sind die Bäume mit ihren Frühlingsblüten im März und April und schönem Laub attraktive Blickfänger.

Obwohl vollkommen winterhart, sind Aprikosen Frühblüher und latent frostempfindlich, fühlen sich daher an warmen, geschützten, nach Süden ausgerichteten Standorten am wohlsten. Als Spalierbaum an der Wand sind sie auch sehr beliebt.

Aprikosen gedeihen auf tiefen, feuchten, durchlässigen, idealerweise leicht alkalischen Böden. Beim Einpflanzen ein-, zwei Eimer gut-verrottetem organischen Material einarbeiten. Die beste Pflanzzeit ist während der Ruheperiode von November bis März. Der Herbst ist ideal, da der Boden noch warm ist.

Ernten kann man in milderen Lagen im Juli, in kälteren im August. Die Erntezeit ist kurz. Die Früchte sind reif wenn sie die volle Farbe haben und die Haut beim drücken leicht nachgibt.

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